„Wer will, kann einiges bewegen“

„Wer will, kann einiges bewegen“
30.09.2019

„Wer will, kann einiges bewegen“

„Wer will kann einiges bewegen“ – Dieses Motto verbindet Jan aus dem Controlling mit der PFG. Wie er zu uns kam und was er seinem 18-Jährigen „Ich“ mit auf den Weg geben würde, das erfährst du in diesem Beitrag. Viel Spaß beim Lesen. 🙂

In welcher Abteilung arbeitest Du und was sind deine wesentlichen Aufgaben?
Ich arbeite aktuell im Konzerncontrolling und habe dort verschiedenste Aufgaben, mit denen wir als Abteilung ein aussagekräftiges Bild über Umsätze, Kosten und weitere Kennzahlen der gesamten Popken Fashion Group zusammenstellen und verschiedensten Personen und Abteilungen im Unternehmen Steuerungsinstrumente an die Hand geben.
Ein Teil meiner Aufgaben sind wiederkehrender Art, wie beispielsweise der jährliche Budgetierungsprozess oder der monatliche Abschluss in den ersten Werktagen eines Monats, in dem wir die aktuelle Entwicklung des Unternehmens zusammenzutragen und Transparenz in unsere Zahlen bringen.
Neben diesen festen Aufgaben besteht ein Großteil des Monats aus größeren Projekten und kleineren Ad-hoc-Anfragen. Viele dieser Themen beschäftigen sich momentan mit der Automatisierung von Prozessen und der Komprimierung von Datenmengen aus verschiedensten Systemen zu übersichtlichen Informationen und Steuerungsinstrumenten.
Jede Person in der Abteilung ist erster Ansprechpartner für einzelne Fachabteilungen. Ich stehe beispielsweise im engen Austausch mit unserem Stationärhandel, wo verschiedene Personen aus den Filialen, aus den Gebiets- und Verkaufsleitungen, aus Fachbereichen wie der Bau- oder der Personalabteilung bis zur Geschäftsführung jeweils individuelle Blicke auf vorhandene Kennzahlen werfen. Wichtig ist es, Transparenz zu schaffen und ein individuelles, adressatengerechtes, möglichst automatisiertes Berichtswesen aufzubauen, um mit den jeweiligen Ansprechpartnern zukunftsorientiert mögliche Handlungsfelder zu diskutieren.

Das kann ich besonders gut…
Ich kann gut mit Excel arbeiten und habe mir in den letzten Jahren recht gute VBA-Kenntnisse beigebracht, um größere Datenmengen gut verarbeiten und aufbereiten zu können. Gerade im Controlling ist es in meinen Augen wichtig, nicht nur Zahlen von A nach B zu berichten, sondern diese so darzustellen, dass die Kernaussage möglichst klar und für die Adressaten interessant wird.
Ich bin generell ein sehr zahlenaffiner Mensch und mag es Prozesse und Strukturen zu analysieren, gleichzeitig versuche ich ein gutes Maß an Kreativität in meine Arbeit einzubringen. Jede Person schaut nun einmal anders auf Zahlen und in einem Modeunternehmen mit vielen kreativen Köpfen, lässt sich schon mal die ein oder andere Person mit einer reinen Excel-„Zahlentapete“ verjagen.
Entsprechend ist es auch wichtig, keine Berührungsängste in die einzelnen Fachabteilungen haben. Ein guter Austausch ist notwendig, um zu verstehen welchen Fokus einzelne Personen auf Kennzahlensysteme legen, wie Abteilungen „ticken“ und wie man mit entsprechenden Daten eine gemeinsamen Gesprächsgrundlage schafft.

Wie lange arbeitest Du schon in diesem Unternehmen?
Ich bin seit dem 01.12.2018 bei der Popken Fashion Group angestellt.

Wie hat Dein Weg in die Popken Fashion Group geführt?
Ich bin in Bremerhaven aufgewachsen und zum Studium nach Oldenburg gekommen und irgendwie hat es mich dort bisher immer wieder in diese Region an der Küste zurückgezogen. Vor meinem Start bei der Popken Fashion Group habe ich 3 ½ Jahre in Köln gelebt und gearbeitet, bis irgendwann die Entscheidung stand, den dauerhaften Lebensmittelpunkt wieder Richtung Norddeutschland zu setzen. Eine Stellenanzeige und zwei nette Vorstellungsgespräche später saß ich dann in meinem neuen Büro.

Welches Wort assoziiere ich mit der Popken Fashion Group?
„Logistik“? Klingt auf Anhieb vielleicht etwas albern, aber bisher war ich eher in Dienstleistungsunternehmen tätig. Allein der Weg vor dem ersten Vorstellungsgespräch durch die riesigen Hallen, vorbei an allerlei technischen Großgeräten mit Förderbändern und Sortern hat bei mir bleibenden Eindruck hinterlassen. Gleichzeitig hat man ein Produkt, das greifbar ist, weil es auf genau diesen Förderbändern und Schienen vom Wareneingang bis zur Packstraße durch unsere Logistik fährt, was bei mir für eine deutlich höhere Identifikation mit dem Unternehmen sorgt.

Welches besondere Erlebnis verbindest Du mit der Popken Fashion Group?
Eher ein Gefühl als ein besonderes Erlebnis: „Wer will, kann einiges bewegen“. Ich habe viele Freiheiten in meiner Abteilung und kann mich in Ruhe Themen und Ideen widmen und diese nach und nach umsetzen. Es gibt an vielen Stellen sehr flache Hierarchien und man läuft mit Ideen bestehenden Strukturen und Prozesse zu verändern eigentlich nie gegen geschlossene Türen. Vieles bewegt sich im Unternehmen

Was würdest du deinem 18 Jährigen ich mit auf dem Weg geben?
Mit meiner Zeit in Köln im Hinterkopf „Er kütt wie et kütt“. Mit 18 hatte ich, wenn ich mich richtig erinnere, einen Haufen Pläne und Ideen, die wenig bis gar nichts mit meinen aktuellen Aufgaben 12 Jahre später zu tun haben. Wichtig ist, dass man Spaß an dem hat, was man gerade tut, ohne sich all zu viele Gedanken über einen detaillierten Karriereweg zu machen. Jede Erfahrung hilft einem später, ob positiv oder negativ.
Auch wenn mein Kunst-Leistungskurs in Schulzeiten nicht wirklich zum bisherigen Berufsweg passt, kann ich dadurch nun wenigsten halbwegs folgen, wenn mir der Einkauf was von petrolfarbenen Oberteilen mit Volantärmeln erzählt.

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