Was wurde eigentlich aus…?

Was wurde eigentlich aus…?
29.11.2018

Was wurde eigentlich aus…?

Hallo ihr Lieben!

Viele unserer Mitarbeiter haben ihre Ausbildung bei der Popken Fashion Group absolviert und arbeiten seitdem hier in unserem Unternehmen. So auch Stefanie Damken, eine Kollegin aus dem Bestandsmanagement. Mitte des Jahres hatte Stefanie ihr 15-jähriges Jubiläum bei der PFG und blickt auf eine spannende Zeit im Berufsleben zurück, wobei sie viele Erfahrungen und Eindrücke sammeln durfte. Im Folgenden möchten wir euch Stefanie und ihren Karriereweg ein wenig genauer vorstellen…

Wie genau sah deine berufliche Entwicklung bei der Popken Fashion Group aus?

Ich habe 2003 nach der Schulzeit meine Ausbildung bei der Popken Fashion Group begonnen. Dabei war ich eine der ersten, die das Modell des dualen Ausbildungsverfahrens nutzen durfte. Das bedeutete, ich habe eine Ausbildung zu Bürokauffrau gemacht und gleichzeitig ein Studium an der Universität in Vechta absolviert mit dem Schwerpunkt der Betriebswirtschaftslehre.
Während meiner Ausbildungszeit habe ich viele Bereiche der Popken Fashion Group kennen gelernt. Mein jetziger Arbeitsbereich, das Bestandsmanagement, zählte jedoch eigentlich gar nicht zu diesen Einsatzgebieten. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie ich dann zu diesem Beruf gekommen bin. Nun ja, damals bin ich quasi durch Zufall im betrieblichen Volleyballteam gelandet und so fing eigentlich alles an. Nach dem ersten Spieltreffen, fuhr mich dann einer der Kollegen nach hause. Dabei handelte ich sich um meinen heutigen Chef, Karl-Heinz Müller, den Leiter des Bestandsmanagements. Ein etwas unkonventionelles erstes Aufeinandertreffen, aber im späteren Verlauf hat diese eher lockere Begegnung mir zu meiner heutigen Position im Bestandsmanagement verholfen.
Nachdem ich dann meine Abschlussarbeit im Bereich Warenwirtschaftssysteme geschrieben habe und somit auch die Kollegen im BM kennenlernen durfte, bot mir Karl-Heinz dann eine Stelle in der Abteilung an. Und seither bin ich dort tätig.

Was sind deine Aufgaben im Bestandsmanagement?

Die Aufgaben des Bestandsmanagements lassen sich sehr gut in Form eines überdimensionalen Aufräumens beschreiben. Genauer gesagt befasse ich mich mit der Altware aus vergangenen Kollektionen. Das vermarkten dieser Artikel stellt für mich eine wirklich anspruchsvolle Aufgabe da, bei welcher viel Kreativität und Motivation gefragt ist. Man kann die Altware gut mit einer Pralinenschachtel verglichen. Es ist ein buntes Paket an Artikeln, welches sich jedes Mal anders zusammensetzt. Und das Spannende ist, dass man nie vorher wissen kann, welche Artikel in der Pralinenschachtel sind. Dadurch ist in meinem Tätigkeitsbereich natürlich auch Flexibilität gefragt. Jeder unserer Artikel hat seine besonderen Vorzüge, die es gilt herauszustellen und somit gleicht jedes Teil einer ganz besonderen Praline. Ich kann mich noch ganz genau an den ersten Artikel erinnern, für den ich verantwortlich war. Ein nilfarbender Ledermantel. Das war wirklich eine Herausforderung, wobei genau dadurch meine Aufgaben so spannend und abwechslungsreich sind.

Was wird dir besonders fehlen, jetzt wo du bald in den Mutterschutz gehst?

Natürlich gibt es eine Menge Aspekte, die ich vermissen werde. Dadurch, dass ich mit fast allen Abteilungen in gewisser Weise in Verbindung stehe, wird mir der regelmäßige Austausch mit meinen Kollegen definitiv fehlen. Für mich ist die interne Kommunikation und der freundliche Umgang miteinander etwas wirklich Tolles und nicht selbstverständlich.

Was kannst du unseren Auszubildenden für ihren beruflichen Lebensweg mitgeben?

Eine Sache, die ich während meiner Ausbildungszeit gelernt habe ist, man darf sich nicht zu viele Gedanken machen über ungewisse Zustände. Natürlich ist ein gesunder Respekt vor Unbekanntem gut, aber viel wichtiger ist, sich einfach mal Sachen zu trauen, ohne zu viel darüber nachzudenken. Ich hatte beispielsweise die Möglichkeit während meiner Ausbildung 3 Wochen in Japan zu verbringen bei einem japanischen Kimonohersteller, der weder deutsch, noch englisch sprechen konnte. Aber ich kann euch sagen, dass es sich wirklich lohnt ein solches Risiko einzugehen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Stefanie für das Interview und wünschen dir alles Gute für die Zukunft!
Übrigens haben wir Stefanie später noch einmal auf dem Flur getroffen, wo sie uns lächelnd zurief, dass sie sich jedes Mal wieder für ihre Ausbildung bei der PFG entscheiden würde.

Bis bald und viele Grüße!
Euer Bloggerteam

#deinezukunft
#popkenfashiongroup (Facebook)
#popkenfashiongroup (Instagram)